Verzeichnis- und Namespacestruktur
Bislang bin ich in Projekten leider etwas leichtfertig mit den Namespaces umgegangen. Ob der Namespace einer Klasse zur Verzeichnisstruktur in der die Datei liegt passte oder nicht war mir manchmal “egal”.
Ob man nun ein Freund vieler Projekte innerhalb einer Solution ist oder seine Projekte hauptsächlich durch die Verzeichnishierarchie strukturiert ist nebensächlich. Eine Verzeichnisstruktur ist in jedem Fall notwendig, andernfalls verliert man den Überblick. Und wenn man die Verzeichnisstruktur gleichzeitig als Namespacestruktur verwendet hat man sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt.
ReSharper bietet die Möglichkeit auf Namespaces die nicht zur Verzeichnisstruktur passen hinzuweisen.
Wenn man die Inspection Severity für diese Analyse auf Error einstellt werden alle fehlerhaften Namespaces in die globale Fehler Analyse aufgenommen.
So kann man mit Alt-F12 (Next Error in Solution) bequem von Fehler zu Fehler springen und die Namespaces korrigieren.
Die Inspection Severity kann man über ReSharper | Options… | Inspection Severity | Code Structure Analysis einstellen.
Alternativ betätigt man auf einem fehlerhaften Namespace die Tastenkombination Alt-Enter und wählt aus dem Popupmenü den Punkt Inspection Options…
…und wählt dann die gewünschte Severity.
Aus dem selben Popup Menü kann man den Punkt Move to Namespace… auswählen um den Namespace an die Verzeichnisstruktur anzupassen. Dabei werden alle Referenzen ebenfalls korrigiert.
November 21st, 2008 at 0:57
Womit machst du die Screenshots?
November 21st, 2008 at 7:45
Hallo Lars,
ich verwende SnagIt von TechSmith. Damit kann man den Snapshot zeitlich etwas verzögern so dass man vorher noch Tooltips einblenden kann o.ä. Und die Nachbearbeitung ist integriert.
Grüße
Stefan